Indo-Deutsch Liebe und Lernen

Es sind mehr als 100 Tagen, dass ich in Deutschland gewohnt habe. So weit weg von meiner Familie zu wohnen war gar nicht einfach. Es ist auch wahr, dass ich in Bangalore ohne meine Familie gewohnt habe und gleicherweise auch für mein Studium, aber wir hatten uns vielmals getroffen. Diese 100 Tage waren ganz anders. Ich habe niemand von Indien gesehen, die sehr nah an mir liegen.

Heimweh hatte ich immer. Ich habe das Essen von meiner Mutter vermisst. Ich habe besonders das Essen von Indien vermisst und noch welche Sachen wie meine Freunde aus Bangalore, unsere Pausen, unsere Verrücktheit, unser Abendteuer, Spaß beim Essen und Trinken, Besprechungen, die kaum einen Sinn hatten, Pani Puri essen gehen, in der Kneipe viel Tanzen, mein Besuch nach Baroda, die Liebe mit mein Verlobte, meine verrückte Freunde aus Baroda, die wunderbaren Reisen, meine enge Momente in Pune, die immer mir eine Geborgenheitsgefühl gegeben haben. Es gibt so viel zu sagen und erwähnen. Deutschland ist viel anders. Früher habe ich schon hier gewohnt, nicht eins aber zweimal. Trotzdem war dieses Mal viel anders. Meine längste Zeit in Deutschland aber das ist dann selbstverständlich, weil den Grund erst Arbeit und nicht Studium ist.

Manchmal fühle ich, dass ich vergessen habe, wie mein Land ist. Alle erzählen so viele Geschichte und Sachen über Indien. Dann habe ich dieses starke Gefühl zurück zu fahren und alles selbst zu erleben. Nicht nur vermisse ich Indien, sondern auch bin ich viel näher zu mein Land gekommen. Kulturunterschied und Wesen habe ich in die richtige Weise verstanden. Alles ist so aktuell und schnell in Deutschland. Zum Vergleich dazu sieht man in Indien diese Schnelligkeit nicht. Das ist keine Kritik, aber einen kulturellen Unterschied. Jedes Land hat Ihr eigene Sitten und Regeln, so wie nach dem Spruch „ Andere Länder, andere Sitten“. Es ist unsere Verantwortlichkeit, dass wir die moralische Werte und Regelungen von dem Land folgen, wo wir im Momentan wohnen. Unsere Tradition und Gewohnheit sind auch wichtig, aber man muss Wert auch auf der anderen Tradition liegen. Respektieren muss man immer wie eine Pflicht, auch wenn man keine Zustimmung mit irgendwelche Sachen hat. Es zeigt, dass du ein großzügiger und prächtiger Mensch bist.

Ich liebe es in Indien Einkaufen zu gehen. Da gehe ich von meinem Gemüsestand, zum Milchgeschäft und weiter zum kleinen Lebensmittelgeschäft in denen ich meinen Reis und Linsen abgefüllt aus großen Säcken bekomme. In Indien heißt Einkaufen Zeit haben und Leute zu treffen. Supermärkte gibt es nur in den Großstädten. Auch die Zubereitung des Essens verläuft hier anders. Fertiggerichte haben wir hier nicht, sondern es wird aus frischen Grundnahrungsmitteln ein leckeres Essen gezaubert. In Deutschland bekommt man viele Arten von Fertiggerichte und isst hier man nicht Warmes. Supermärkte findet man fast überall in Deutschland.

Persönlich habe ich gelernt, dass es nicht wichtig ist alles viel Wert zu geben. Jemanden, oder irgendwelche Sache spielt immer die zweite Geige in unserem Leben, und je schneller man diese Realität akzeptiert, desto mehr zufrieden ist man von Innen. Lobenswert ist auch zu erwähnen, dass ich jetzt mein Leben auch richtig genieße. Man kann die Luft fühlen und mit der Luft tanzen. Die Wichtigkeit von Sonnenschein versteht man. Gott hat uns so ein schönes und wunderbares Leben geschenkt. Es ist unsere Verantwortlichkeit, dass wir es behalten und genießen. Auf der anderer Seite finde ich auch nicht schön, dass hier man Familie nicht so viel bedeutend hält. Individualismus ist etwas wertvoll. Es bedeutet nicht, dass in Deutschland niemand Ihre Familienmitglieder liebt. Nach meiner Ansicht hält man Familie am wichtigsten in Indien. Aber diese Situation ändert sich sehr schnell auch in Indien. Man zieht weg von der Familie um, um bessere Arbeitsmöglichkeiten und Karriere zu finden, trotzdem bleibt die Nähe in Takt. Es ist ganz normal mit den Eltern zu wohnen und ihnen auch zu unterstützen, und umgekehrt, wo die Eltern Ihre Kinder auch bis zum Studium unterstützen.

Der Deutsche ist ein Individualist. Er ist oft allein und das mag er auch. Zwar trifft er sich auch mit Freunden, doch das meistens nur mit Termin. Im Vergleich dazu in Indien wenn man einen Freund sehen will, besucht man ihn halt, ohne das groß anzukündigen. Hat man etwas zu erledigen, tut der Inder dies nicht allein.

Alles was ich bis jetzt gelernt habe, habe ich auch in der Praxis erlebt und praktisch gearbeitet. Mit vielen Menschen meine Freundschaft habe ich geschlossen. Zahlreiche Momente, die unerwartet waren, habe ich gelebt. Ich habe zufrieden gefühlt. Dankbar bin ich immer und halte jetzt mein Leben für wertvoll.

 

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